Arbeitskreis Schule und Bildung

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NEU!
Was die «neue Lernkultur» in den Schulen anrichtet
Der Philosoph Professor Christoph Türcke ist Autor des 2016 erschienenen Buches «Lehrerdämmerung. Was die neue Lernkultur in den Schulen anrichtet». In seinem Vortrag «Lernen ohne Lehrer – Abgründe neuer Lernkultur», den der Radiosender SWR2 (Wissen/Aula) am 6. November 2016 ausstrahlte, setzt er sich in grundlegender Art und Weise und für jedermann verständlich damit auseinander, wie der Mensch lernt und wie das Lernen im neuen Bildungsplan auf Kompetenzen reduziert wird. Seine Analyse ist für Eltern und Lehrer sehr erhellend, führt Professor Türcke doch an ganz konkreten Beispielen aus, warum die Kinder mit der Ausrichtung des aktuellen Bildungsplanes weit hinter ihren Lernpotentialen zurückbleiben.

Pressemitteilung: Baden-Württemberg braucht eine breite Erziehung- und Bildungsoffensive
Wir fordern deshalb, dass die neuen Bildungspläne zu Gunsten pädagogischer und didaktischer Vernunft mit einem Moratorium belegt und in eine Nachdenkphase
geschickt werden. Die Schulen des Landes können sehr gut auch ohne diese neuen Bildungspläne arbeiten. Lesen Sie bitte die Pressemitteiung!

Trojaner aus Berlin: Der„Digitalpakt#D“
Im Oktober 2016 hat Bundesbildungsministerin Johanna Wanka einen Digi talpakt angekündigt. 40.000 Schulen in Deutschland sollen in den nächsten fünf Jahren mit Computern und WLAN ausgestattet werden. Der Bund stelle dafür bis 2021 fünf Milliarden Euro zur Verfügung. Was positiv klingt – 5 Milliarden Euro für Schulen – erweist sich als trojanisches Pferd. 
In einer Petition der Gesellschaft für Bildung und Wissen e.V. wendet sich eine große Anzahl von Hochschullehrern gegen den sogenannten Digitalpakt.
Hier die Petition als pdf-Datei.
Hier geht es zur Seiter der Gesellschaft für Bildung und Wissen und zum Link für die Unterzeichnung der Petition.

Heidelberger Pädagogik-Professor über die «Neue Lernkultur»: Hier zeigt sich ein problematisches Menschenbild
Nach Grün-Rot lässt auch die neue Landesregierung von Baden-Württemberg der «Neuen Lernkultur» an den Schulen des Landes freien Lauf. Das Konzept, das nach Reformpaädagogik und Selbstverwirklichung klingt, weckt übertriebene Hoffnungen. Skepsis sei angebracht, sagt der Pädagogik-Professor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg Karl-Heinz Dammer in einem Interview mit der Zeitschrift «Wirtschaftswoche». Lesen Sie bitte weiter …

Bildung ist mehr als Komnpetenzvermittlung. Was soll Bildung bewirken?
Lesen Sie hierzu auch die ausgezeichnete Analyse von Heike Schmoll in SWR2-Aula vom 28.8.2016

Eine Studie soll auf zweifelhafte Weise den Erfolg der Berliner Gemeinschaftsschulen beweisen (FAZ vom 8.9.2016)
Was ist von dem angeblich positiven Ergebnis des Berliner Gemeinschaftsschulversuchs zu halten? Der Autor Rainer Werner - selbst Gymnasiallehrer - setzt sich kritisch mit den Ergebnissen der Studie auseinander. Unter anderem stellt er fest: 11 Prozent der Schüler, die eine Gemeinschaftsschule oder integrierte Sekundarschule besuchen, schaffen überhaupt keinen Schulabschluss. 

Offensichtlich ist die neue Ministerin bemüht, «Ruhe» in der öffentlichen Debatte über Schul- und Bildungsfragen einkehren zu lassen.  «Schulfrieden» und «Ruhe» an den Schulen im Sinne eines «wir schweigen lieber» darf es aber nicht geben, wenn Dinge im argen liegen und Weiterentwicklungen notwendig sind.

Der vorgelegte Entwurf des Koalitionsvertrages von Bündnis 90/Die Grünen und der CDU in Baden-Württemberg zeigt auf den 12 Seiten, die dem Thema Bildung gewidmet sind, eine Reihe von Ansatzpunkten für Verbesserungen an den Schulen des Landes. 

Hier finden Sie die pdf-Version einer Präsentation anlässliches eines Vortrages in Weingarten mit dem Thema «Neue Lernkultur». In prägnanter Weise werden die anthropologischen Grundlagen des Lernens den Techniken der neuen Lernkultur gegenübergestellt. Es wird deutlich, dass die neue Lernkultur auf dem 'homo oeconomicus' und dem 'homo oecologicus' basiert und den Lernenden als Element in einem Regelprozess begreift.

Mittlerweile gibt es zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen, die das pädagogische Konzept der «Neuen Lernkultur» sehr kritisch beleuchten. Der «Arbeitskreis Schule und Bildung in Baden-Württemberg» hält es deshalb für dringend geboten, dass die Verhandlungspartner bei den laufenden Koalitionsgesprächen die Kritik am Konzept der «Neuen Lernkultur» berücksichtigen und die Gemeinschaftsschulen des Landes weiterentwickeln.

seit seinem Artikel in der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» vom 10. Mai 2013 mit dem Titel «Neue Lernkultur im Musterländle» ist der Kölner Erziehungswissenschaftler Dr. Matthias Burchardt einer breiten Öffentlichkeit als prägnanter Kritiker der «Neuen Lernkultur» bekannt. Am 13. März 2016 hat er in der Reihe «Aula» des SWR einen grundlegenden Vortrag zum Thema gehalten, der auch auf die Hintergründe eingeht. Da zu befürchten ist, dass auch die kommende Landesregierung keine Kurskorrektur vornehmen wird, bleibt die Auseinandersetzung mit dem Irrweg «Neue Lernkultur» auf der Tagesordnung.
Der Arbeitskreis Schule und Bildung hat diesen Text zusammen mit einem Anschreiben sowie einem Dokument zu den Grundlagen einer guten Schule («Unser Land braucht gute Schulen») an die Abgeordneten des neu gewählten Landtags versendet.

Bildungsexperte Hans-Peter Klein kritisiert die Kompetenzorientierung der Bildungspolitik. Das Ziel sei die Hochschulreife für jeden, der einen Text lesen und verstehen kann. Aus: Wirtschaftswoche vom 01.03.2016 

Artikel von Heike Schmoll in der Frakfurter Allgemeinen Zeitung vom 11.2.2016. 
Die Autorin hat Gemeinschaftsschulen besucht und gibt die dort gemachten Erfahrungen zur Kenntnis. Es ist eine Schule des Scheiterns: Sowohl Lehrer als auch Schüler kommen mit den Anforderungen nicht zurecht.

Hier finden Sie den Artikel von Christoph Türcke, veröffentlicht in der süddeutschen Zeitung vom 9.2.16. Professor Türcke, der kürzlich sein neues Buch «Lehrerdämmerung» veröffentlich hat, warnt vor den Folgen der neoliberalen Bildungsideologie.

Die Bundesinitiative differenziertes Schulwesen e.V. ist überzeugt, dass auch in Baden-Württemberg die Eltern ihre Kinder nicht mehr in einer Einheitsschule anmelden werden. Wir veröffentlichen hier die Pressemitteilung vom 12. Februar 2016.






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